Die Davis®-Methode

Ronald D. Davis war selbst Legastheniker und hat im Eigenversuch herausgefunden, dass Legasthenie durch eine besonders räumliche Art der Wahrnehmung verursacht wird. Diese kann im Alltag sehr hilfreich sein, aber im Umgang mit zweidimensionalen Buchstaben wird sie zum Problem.


Nach Davis denken Legastheniker zudem fast nur in Bildern. Viele Wörter unserer Sprache sind aber bildlos und lösen bei Legasthenikern deshalb Verwirrung aus.

 

Die Davis®-Methode ermöglicht es im ersten Schritt, die Wahrnehmung zu kontrollieren. Im zweiten Schritt verknüpft der Klient abstrakte Wörter und Symbole mit Bildern. Dadurch passen diese endlich in seine bildhafte Denkweise und sorgen nicht länger für Verwirrung.


Wenn Sie tiefer in das Thema einsteigen möchten, empfehle ich Ihnen das Buch "Legasthenie als Talentsignal" von Ronald D. Davis.


Was mich überzeugt hat

Die Davis®-Methode hat meiner Tochter eine gute Schulausbildung ermöglicht. Das hat mich dazu bewogen, selbst Davis®-Beraterin zu werden. Für mich als ehemalige Legasthenikerin war es damals deutlich schwieriger durch die Schule zu kommen. Heute sind meine persönlichen Erfahrungen bei der Beratung sehr hilfreich.